Covid-19 Mutmacher

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen haben viele Menschen nur mehr ganz wenige soziale Kontakte. Wir möchten daher die sozialen Medien verstärkt nutzen, um die Pfarrgemeinschaft zu stärken. Möglichst viele Menschen sollen einander Mut machen und das Vertrauen fördern, dass niemand alleine ist. Dazu brauchen wir Ihre „Mutmacherbilder“. Erzählen Sie in ein paar Sätzen, was Ihnen in diesen Tagen Freude bereitet, worüber Sie dankbar sind. Wenn Sie das mit einem selbstgemachten Foto tun möchten, schicken Sie es bitte mit einer kurzen Bildbeschreibung an pfarre.hlfamilie.wels@dioezese-linz.at. Wir laden es für Sie hoch.

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass dein Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
28 Einträge
Angela Hopf Angela Hopf schrieb am 17. Mai 2020 um 20:00:
Foto: Alexandra Brandstetter
Kampmüller Margarethe Kampmüller Margarethe schrieb am 6. Mai 2020 um 12:31:
Zeit, die man in der Natur verbringt, ist niemals eine vergeudete Zeit. So schön ist es momentan in unserem Pfarrgarten. Heute vormittag wurden viele Herzen aufgehängt zum Mitnehmen, zum Weiterschenken an liebe Menschen oder für sich selbst.
Alexandra Wöginger-Gamisch Alexandra Wöginger-Gamisch schrieb am 28. April 2020 um 19:31:
„Corona“ wird uns noch eine zeitlang begleiten und hat unser Leben „Miteinander“ sehr verändert. In meiner Arbeit im Krankenhaus bin ich es zwar gewohnt eine Mund-Nasen-Maske zu tragen, aber im Alltag beim Einkaufen oder bald auch bei der Begegnung im Gottesdienst bin ich selbst noch mitten in der Gewöhnungsphase. 🙂 Umso mehr haben wir uns über die bunten, genähten Masken von den KFB-Damen gefreut und unsere Familie damit ausgestattet. Es war eine doppelte Freude, denn einerseits haben wir ein nachhaltiges Produkt gegen eine freiwillige Spende bekommen und andererseits bleibt mein „Un-Talent Nähen“ weiterhin verborgen 😉. Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Näherinnen!!!!
Franz Raffelsberger Franz Raffelsberger schrieb am 24. April 2020 um 19:45:
Letzte Woche hat mein 90 jähriger Vater Zweige unseres Marillenbaums auf einen Baum bei ihm zu Hause aufgepfälzt. "Hoffentlich wachsen sie an, die Früchte werde ich wohl nicht mehr erleben" meinte er, worauf meine Mutter erwiderte " warum machst du das eigentlich, wenn du nichts mehr davon hast" Mein Vater lächelte still und dachte vermutlich... Meine Kinder und Enkel und Urenkel werden sie ernten und sich dabei an die vielen schönen gemeinsamen Stunden zurückerinnern.
Ingrid Scherney Ingrid Scherney schrieb am 20. April 2020 um 20:56:
Ich bin dankbar dafür und freue mich darüber, dass mir Zeit, Mittel und Gesundheit geschenkt sind, meine Talente für Menschen einzubringen, die sich mit meinem „Essen auf Rädern“ oder „…auf Beinen“ leichter leben. Für einige wird der Dienstag zum Knödeltag 🙂
Gaby Gaby schrieb am 20. April 2020 um 18:13:
Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen kaufe ich zwei mal die Woche für meinen demenzkranken Vater ein. Anfangs war es für ihn eine Zumutung, ob ich ihn leicht für blöd halte hat er gemeint. Er kauft doch immer selber ein. Aber als ihm die Betreuer vom Hilfswerk, die jeden Morgen kommen, gesagt haben, dass er zu Hause bleiben soll und warum, da wars dann ok, dass doch die Tochter für ihn einkauft. Seither hat er immer alles zu Hause, was er braucht. Ich schau im Kühlschrank nach, was fehlt, was er noch braucht. Natürlich bring ich immer süße Sachen auch mit, die er ja ganz gerne mag. Heute war ich wieder nach langer Zeit mit ihm spazieren an der Traun. Gehen fällt ihm zusehends immer schwerer. Man merkt schon, dass er jetzt länger nicht mehr draußen war. Ich habe ihm auch Masken besorgt, denn er redet schon wieder davon, dass er mit dem Bus in die Stadt fährt. Aufhalten kann ich ihn nicht, will ich auch nicht. Und die Masken werden uns sicher noch eine Weile begleiten.
Kerstin Lauß Kerstin Lauß schrieb am 20. April 2020 um 11:36:
Eine unbekannte Seite des Mutes ist die Zumutung. Zumutung wird oft abgelehnt, dabei stammt das Wort „mut“ aus dem indogermanischen „muod“ und bedeutet „Seele“. Als „Zumutung“ wendet man die Seele jemandem zu. Sich zumuten besteht aus vielen wichtigen Kleinigkeiten. Einen Wunsch äußern. Eine Krankheit nicht verschweigen. Lachen, wenn andere nicht lachen. Ein Gefühl zeigen. Ja sagen. Nein sagen. Ich sagen. Sich jemandem zuwenden. Eigen-sinnig sein. Zeigen, dass man nicht weiter weiß. Hilflos sein und um Hilfe bitten. Hilfe annehmen. Sich zumuten braucht aber auch Vertrauen, sehr viel Vertrauen.
Birgit Raffelsberger Birgit Raffelsberger schrieb am 20. April 2020 um 10:48:
Dasein - in distanzierten Zeiten Da.sein Der tägliche Kampf ums Dasein wird härter. Daseinsangst breitet sich aus. Viele fristen ihr Dasein. Kümmerlich, trostlos, ängstlich. Aber wie kann man ein gutes Dasein ermöglichen? Ein Dasein, das man genießen kann. Meine Oma sagte immer: „Am Ende wird alles gut …“ Aber wenn man in der Krise steckt, dann sieht man das Ende nicht. Und heute würde ich hinzufügen „ Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende“. Dasein ist etwas Veränderliches, es wird, es entsteht und es vergeht. Meinem Dasein bin ich nicht schicksalhaft ausgeliefert. Ich muss mich nicht nur einordnen in vorgegebene Dinge, Lebenssituationen, Familiensysteme, Erwartungshaltungen. Leben heißt Veränderung. In diesen Zeiten hinterfrage auch ich mein Dasein: • Wem verdanke ich mein Dasein? • Wer bestimmt mein Dasein? Meine Arbeit, meine Kinder, meine Werte, die Liebe, meine Gedanken, die Träume, mein Glaube, meine Sehnsucht? • Was ist die Aufgabe meines Daseins? • Was sind meine Möglichkeiten, meine Chancen, meine Verpflichtungen? • Was macht mein Dasein erst menschlich? Da halte ich mich an Marie von Ebner-Eschenbach: „Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.“ Daher mein Arbeitsmotto: DASEIN füreinander Und wenn einmal in meinem Leben gar keiner da ist, dann fühle ich, dass es um mich herum auch noch ein übernatürliches, göttliches Dasein für mich gibt. Und wenn ich stimmungsmäßig ein bisschen besser drauf bin, dann erinnere ich mich an den deutschen Schriftsteller Ludwig Marcuse, der schreibt: „Wer auf das Glücklichsein verzichtet, erfüllt sein Dasein nicht.“
Ingrid Scherney Ingrid Scherney schrieb am 20. April 2020 um 10:11:
❤liche Grüße aus dem sonnigen Kochlumbien 😊 Backen macht Freude, erfüllt die Zeit und bewirkt Verbundenheit mit vielen, die jetzt schon seit Wochen alleine zu Hause sind. Liebe geht durch den Magen und von Herz zu Herz .... wenn auch zur Zeit kontaktlos vor die Haustüren gestellt.
Hans Riedler Hans Riedler schrieb am 19. April 2020 um 12:25:
Bleibt’s g’sund in Zeiten wie diesen! Mit lieben Grüßen aus unserem Kleingarten in Gedanken an all jene, die derzeit nicht in der Lage sind den Frühling zu genießen – siehe ANHANG, Hans und Eva Riedler
Birgit Raffelsberger Birgit Raffelsberger schrieb am 19. April 2020 um 6:01:
Putzen, putzen, putzen Alle Fugen im Bad mit dem Dampfreiniger gesäubert, Bücherregale aussortiert, Lebensmittelkastel von Motten befreit, Abflüsse geöffnet, Einfahrt gekärchert, Waschküche ausgemalt, Jalousien geputzt. Ja, jede einzelne, ich glaube ich hab Tausende Lamellen! Nicht, dass ich Angst hätte, dass mir die Arbeit ausgeht. Es wird ja, Gott sei Dank, alles wieder staubig und ich kann wieder von vorne beginnen, nur falls die Krise noch länger dauern sollte. Außerdem befinden sich ja hinter den Lamellen noch ungeputzte Fenster. Aber dazu fällt mir nur das alte Gedicht von Christian Morgenstern ein, das Kinder, damals, als sie alle noch zur Schule gehen mussten, auswendig gelernt haben: „Zäzilie soll die Fenster putzen, sich selbst zum Gram, jedoch dem Haus zum Nutzen.“ Ja, ja so wichtige Gedichte hat man früher gelernt. Das waren noch Zeiten. Aber Bildung zeigt Wirkung und so nehme ich mir als nächstes die Fenster vor. Im Mentaltraining hab ich ja gelernt, dass man sich immer Ziele setzen muss. Eigentlich sollte ich in die Politik gehen und das Volksgewissen reinigen: Höheres Gehalt für Putzfrauen!!!
Ingrid Scherney Ingrid Scherney schrieb am 12. April 2020 um 16:15:
Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich am Ostersonntag allein – ich fühle mich aber nicht einsam. Die Osterliturgie hab ich am Vormittag mit einer großen Fernsehfamilie gefeiert, über Videostream und Onlinegottesdienst – feierlich und berührend – dankbar, dass es diese Möglichkeit gibt! Und am Nachmittag sind in Gedanken viele mit mir am österlichen Kaffeetisch gesessen: meine jüngste Enkeltochter hat mir den ersten Brief geschrieben – eine ganz besondere Osterfreude, die ich erst zum heutigen Fest geöffnet habe; meine Mutter, für die ich ein geweihtes Ei in der Kirche geholt habe; die Waldviertler mit einem Ostergruß; ein lieber Mensch aus der Pfarre mit einem himmelschlüsselblumigen Ostergruß, der mit der Post gekommen ist; eine Freundin hat mir ein gebackenes Osternesterl in den Garten gestellt und wir haben uns für 15 Uhr zum virtuellen gemeinsamen Kaffeetrinken verabredet. Auch einige Menschen, denen ich am Vormittag Osterkekserl vor die Tür gelegt hab, saßen in meinen Gedanken bei mir; und Familie und Freunde, mit denen ich telefoniert, gesmst und Fotos und Osterwünsche ausgetauscht habe. Es ist ein ganz anderes Osterfest – mit ganz besonderen Osterfreuden. Ich nehme eine neue Achtsamkeit und Behutsamkeit wahr, ein liebevolles Planen und Vordenken, wie man in der Zeit der Trennung Freude schenken und Verbundenheit spüren lassen kann. So scheint die Sonne nicht nur draußen, sondern auch tief im Herzen drinnen 🙂
Kampmüller Margarethe Kampmüller Margarethe schrieb am 11. April 2020 um 14:32:
Die Fastenzeit ist vorbei. Es tut uns so gut, wieder aus der Fülle schöpfen zu können. Die Stille der Kartage helfen, um wieder neu zu hören und zu fühlen wie wertvoll der volle Klang der Orgel ist. Es kommt auch für uns wieder die Zeit, wo wir gemeinsam in unserer Kirche zu den Klängen der Orgel das "Halleluja" singen. Ich freue mich darauf! Somit wünsche ich Euch allen ein gesundes gesegnetes Osterfest!
Elisabeth Katzenschläger Elisabeth Katzenschläger schrieb am 11. April 2020 um 10:25:
Heute, am Karsamstag bekam ich Fotos vom Seniorenheim Vogelweide/Laahen zugeschickt. Ich war besonders berührt von diesen Bildern und möchte sie gerne mit euch teilen. (Das Seniorenheim und die Bewohner haben mir ihr Einverständnis dazu gegeben.) Laut dem Personal des Heimes haben sich die Bewohner von ganzem Herzen gefreut über die vielen Zeichnungen, Geschichten, Kunstwerke von den Welser Firmlingen, sowie von den VS-Kindern und Kindergartenkindern aus Eggendorf. Diesen Menschen eine Freude zu bereiten, sie etwas aus ihrer Einsamkeit herauszuholen und sie spüren zu lassen, jemand denkt an sie - auch das ist Ostern im Jahr 2020 . Euch allen ein gesegnetes Osterfest!!
Gaby Eichberger Gaby Eichberger schrieb am 9. April 2020 um 19:37:
Mein Kraftplatzerl im Garten Manchmal braucht man einen Ort, ein Platzerl, für sich selbst. Einfach dem beruhigenden Plätschern des Brunnens lauschen, ein Buch lesen oder nur die Gedanken kreisen lassen. Mal abschalten, den Bienen zusehen, dem Gesang der Vögel zuhören.
Kampmüller Margarethe Kampmüller Margarethe schrieb am 4. April 2020 um 14:37:
Meine Gedanken zur Karwoche Das Brotbrechen Jesu mit seinen Jüngern, war der Anfang eines Mittelpunkts unseres Glaubens, immer wenn wir die Wandlungsworte hören, soll uns das bewusst werden. Verbinden sich 2 Balken, sehen wir ein Kreuz, ein Zeichen, das an das Leid erinnert, das auch wir Menschen einander zufügen können. Ein dicker, großer Stein, unbeweglich, hart und kalt liegt nicht nur vor dem Grab, er liegt auch oft auf unserem Herzen oder auf der Seele. Mit der Kraft des Glaubens bringen wir den Stein ins Rollen und räumen ihn aus dem Weg. Margarethe Kampmüller
Johannes Hofer Johannes Hofer schrieb am 3. April 2020 um 21:36:
Hoffnung und Zuversicht schöpfen dort wo ich bin. Dies entdeckte ich gerade in diesem Bild wieder neu. In Erinnerungen, Gedanken, in der Natur, mit offenen Herzen schauen. Wie es im Psalm 27 heißt: „Hoffe auf den Herrn und sei stark, hab festen Mut und hoffe auf den Herrn.“
Elisabeth Katzenschläger Elisabeth Katzenschläger schrieb am 2. April 2020 um 16:53:
Hallo meine Lieben! Auch wenn ich nicht in Wels sein kann, gibt es für mich sehr viel zu tun in dieser doch sehr schwierigen Zeit und ich bin sehr froh darüber, dass ich für meine Mitmenschen etwas tun kann. Gerade jetzt möchten wir auch in meiner Heimatpfarre für andere da sein. Wir gehen für unsere älteren Mitmenschen einkaufen und holen Medikamente vom Arzt usw. Doch vielen von uns fehlen die Gottesdienste, das gemeinsame Beten, deshalb haben wir uns dazu entschlossen, einen Leitfaden für die Fastenzeit, die Karwoche bzw. Osterfeiertage zu erstellen mit Impulsen, Gebeten und schönen Bildern. Diese Sonderausgabe ging bereits an jeden Haushalt in unserer Pfarre. Jeden Tag erhalten außerdem alle, die dies möchten, diese Texte auch als E-Mail oder als WhatsApp Nachricht aufs Handy. Jeden Tag um 18 Uhr beim Läuten der Kirchenglocken beten alle, die dies möchten, bei einer Kerze dieses Gebet. Es werden immer mehr. Es geht bereits weit über die Gemeindegrenze hinaus ins gesamte Dekanat. Wir freuen uns darüber sehr. Immer wieder treten Menschen mit der Bitte an uns heran, sie an unseren Gebeten und Impulsen teilhaben zu lassen. Auch das ist für uns Gottesdienst - verbunden untereinander, verbunden mit unserem Herrn Jesus Christus.
Silvia Gangl Silvia Gangl schrieb am 1. April 2020 um 9:57:
Wir danken Frau Maria Bernögger für die tollen Masken, die man auch waschen kann. Perfekt! Jetzt fühlen wir uns wirklich sicher.
Franz Raffelsberger Franz Raffelsberger schrieb am 31. März 2020 um 2:44:
Meine Eltern werden heuer beide 90 Jahre alt. Sie sind Gott sei Dank in der Lage sich noch halbwegs selber den Lebensalltag gestalten zu können. Da wir sie nicht mehr besuchen können, telefoniere täglich mit Ihnen. Der Gesprächsstoff ist spärlich, da momentan nicht allzu viel passiert, aber durch diesen täglichen Kontakt auf den mein Vater abends immer schon wartet gebe ich Ihnen Sicherheit und ich verspüre dabei eine große Verbundenheit zu meinen Eltern. Ich habe meinem Vater heuer zu Weihnachten ein Smartphone geschenkt, mit dem er natürlich heillos überfordert ist. Über stundenlange Telefonate ist es uns aber gelungen, dass er die WhatsApp Videos öffnen konnte und seinen 1 jährigen Urenkel Felix beim Laufen sehen konnte. Das sind sehr schöne Momente, für die ich sehr dankbar bin. (Franz Raffelsberger)