Ausgefastet

Die Fastenwoche in der Pfarre Wels-Hl. Familie ist gestern mit dem gemeinsamen Besuch der Eucharistiefeier zu Ende gegangen. 

Für die meisten Teilnehmerinnen war es das erste Mal, dass sie mehrere Tage hindurch auf feste Nahrung verzichtet haben. Relativ groß war daher auch die Unsicherheit am Beginn, ob das zu schaffen ist und wie sich das auf die Befindlichkeit auswirken wird. Im Laufe der Woche sind aber alle richtig hineingewachsen ins Fasten, sodass manche ihr persönliches Fasten entgegen ihrer ursprünglichen Absicht sogar noch verlängern möchten. Hier einige Erfahrungen der Fastenden:

  • Ich hab heute kein Problem mehr mit irgendwas, kein Hunger, kein Kopfweh, kein Problem wenn andere neben mir essen.
  • Das Fasten war für mich eine ganz besondere Erfahrung, im nächsten Jahr mache ich wieder mit.
  • Mich freut´s, dass ich mitgemacht und durchgehalten habe.
  • In der jetzigen Phase hab ich keine Hungergefühle mehr, ich könnte noch dahin fasten.
  • Der Austausch am Abend hat gut getan.

 Gemeinsames Singen und Beten, sowie biblische Texte zu den verschiedenen Aspekten des Fastens gehörten ebenso zu den Treffen wie der Erfahrungsaustausch.

Fasten als Versöhnung mit Gott (Jon 3,1-10) Religiöser Charakter des Fastens
Fasten als Reinigung (Lev 16, 29-34) Fasten, das rein macht vor Gott 
Fasten und ein weiches Herz (Sach 7,4-5; 7-12) Fasten als Zuwendung zu den anderen
Fasten und die Gerechtigkeit (Jes 58,3-8) Fasten mit dem Auftrag zur Gerechtigkeit
Freude statt Fasten (Sach 8,14-19) Fasten, das zur Freude führt
Fasten im erneuerten Leben (Lk 5,33-39) Neues Leben muss man auch neu gestalten.

Die Gruppe bringt derzeit ca. 40 kg weniger auf die Waage als noch am Sonntagabend – was sich allerdings naturgemäß in den nächsten Tagen in einem gewissen Ausmaß wieder ändern wird 😉 .