Geld- und Priestermangel zwingen Diözese zum Handeln

Auf Grund des akuten Priestermangels können ab Herbst 2013  zahlreiche weiter Pfarren in Oberösterreich nicht besetzt werden. Da es aber für die Menschen nicht zumutbar ist dass sie plötzlich ohne Priester dastehen, bzw. die Priester überlastet sind wenn sie 3 oder mehr Pfarren betreuen müssen, hat sich die Diözese Linz entschlossen einen ähnlichen Weg wie die Erzdiözese Wien einzuschlagen.  Pfarren müssen wieder zusammengelegt werden. Damit hier aber trotzdem Pfarren entstehen die für die dort lebenden Menschen überschaubar und in räumlicher Nähe zur Kirche sind, sollte dieser Prozess in den urbanen Räumen der Statuarstädte  gestartet werden.  Leider bietet sich hier gerade in Wels auf Grund der  personelle Situation  eine günstige Gelegenheit. Die Pfarren St. Franziskus und St. Josef stehen auf Grund der Pensionierung von Diakon Sammy Schrittwieser und Pfarrer Johann Bräuer demnächst ohne entsprechender Leitung da.
Hier bietet es sich an, dass  die Pfarre St. Franziskus mit der Mutterpfarre Hl. Familie wieder zusammengeführt wird. Auf Grund der räumlichen Nähe dürfte auch der Zusammenschluss zwischen der Stadtpfarre und der Pfarre Pernau  kein Problem darstellen. In weiterer Folge wird überlegt die Pfarre St. Stephan auch mit unserer Pfarre zu vereinen. Schwieriger ist die Situation in der Pfarre Herz Jesu. Da diese von einem Stift betreut wird, können Entscheidungen über Pfarrgebietsveränderungen nicht einfach in der Diözese getroffen werden. Außerdem ertstreckt sich die Pfarre bereits jetzt über ein sehr großes Gebiet.
Auch wenn es bei solchen Veränderungen viele Wehmutstropfen gibt, sollte man doch die positiven Aspekte für unsere Pfarre nicht außer Acht lassen. Für die Immobilie in Laahen  interessiert sich bereits die Stadt Wels die hier ein Zentrum für Erwachsenenbildung errichten möchte. Durch eine Veräußerung wäre der anstehende Umbau unserer Kirche und die Anschaffung der neuen Orgel sicher leichter zu realisieren. Außerdem kann eine so große Pfarre nur von einem versierten  Pfarrer geleitet werden und man kann daher davon ausgehen, dass uns Pfarrer Dr. Slawomir Dadas noch viele Jahre erhalten bleibt.
Jedenfalls stehen in den nächsten Wochen und Monaten eine Reihe von schwierigen Entscheidungen für die Pfarrgemeinderäte der betroffenen Pfarren bevor.

Aufteilung der Pfarren in Wels

11 Gedanken zu „Geld- und Priestermangel zwingen Diözese zum Handeln

  1. Das gehört einfach dazu, dass man am ersten April einen Scherz macht. Ohne Scherze, ohne Lachen wäre das Leben ja gar nicht schön.

  2. Es ist schön, wenn in einer Pfarre ein Aprilscherz gemacht werden darf, sich jemand dazu Zeit nimmt und viele darüber lachen können.

  3. eine reform in zeiten wie diesen ist zu überlegen und auch entsprechend umzusetzen! die menschen die in die kirche gehen, sowie die sie unterstützen werden leider nicht mehr.

  4. und wieder bin ich reingefallen auf den aprilscherz

    das ist nicht lustig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    lg

  5. Hallo Pep,
    man merkts in der Vogelweide ist auch der 1. April angebrochen. Haha ein totqal blöder Aprilscherz.

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