Martinsfest

„Am Vorabend zum Gedenktag des Hl. Martin war die Kirche in der Vogelweide mit Laternen gefüllt und deren kleinen und großen Trägerinnen und Träger.

Mit bekannten Liedern, Gebeten und Gedanken zum Licht sein und Licht werden sowie der Martinslegende erzählt von unserem Herrn Pfarrer war die Zeit in der wenig erleuchteten Pfarrkirche erfüllt. So versetzte sich Slawomir Dadas in die Rolle des einstigen Bettlers und erzählte auf einem kleinen Podest die Begegnung mit dem Heiligen und wie das sein Leben verändert hat. Zuerst im Alltagsanzug, dann mit der Decke des Bettlers und am Schluss mit dem halben Umhang bekleidet. Unterstützt von Bildprojektionen von Bildern aus dem Leben des Hl. Martin.

Mit dem Lied „Ich geh mir meiner Laterne“, schön auf der Ziehharmonika begleitet von unserem Diakon Hermann Niederhauser bewegte sich der Martinsumzug dann ins Freie, durch den Pfarrgarten bis schließlich im Innenhof der Pfarre die Kinder das Martinskipferl zum Teilen bekamen und heißer Tee ausgeschenkt wurde. Nachdem gestern schon das Martinsfest des benachbarten Kindergartens in der Pfarrkirche war, konnten heute an die rund 150 Kinder sowie deren Eltern, älteren Geschwister und manchmal Großeltern an einer stimmungsvollen Feier teilnehmen. Beim gemütlichen Zusammenstehen, das von Kinderlachen und fröhlichen Gesichtern durchsotten war, habe ich den Satz aufgeschnappt: „Wenn schon die Stadt nichts für Kinder übrig hat, schön, dass sie bei uns in der Vogelweide sein dürfen, wie sie sind: lebendig, energievoll und jung.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Hl. Martin ist Anlass für ein stimmungsvolles Familienfest, ganz sicher auch nächstes Jahr wieder. Passt ja auch zum Namen unserer Pfarre – Hl. Familie ?. Danke an alle, die vor und hinter den Kulissen mitgeholfen haben!“

Text: Christoph Burgstaller 
Fotos: Felix Eichberger

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