Haltestelle Silvesterplatz

Der Rückblick ins abgelaufene Jahr hat viel mit dem Warten an einer Bushaltestelle gemeinsam:

  • An einer Haltstelle warten wir zwischen Bussen, die noch ankommen und Bussen, die schon abgefahren sind
  • Wo komme ich her? (2021)
  • Wo gehe ich hin? (2023)
  • Wie geht es mir beim Warten? In der brütenden Hitze, im strömenden Regen, bei sonniger Frühlingswärme oder eisigen Wintermorgen, mitten in der Nacht?
  • Wer ist mit mir unterwegs?
  • Wen habe ich zurückgelassen?

Mit einer auf den Anlass umgedichteten Version des Liedes „Looking back over my shoulder“ (Autor: Christoph Burgstaller) sind wir gestartet:

„Mit einem Blick zurück über meine Schulter;
was hat das Jahr mir Gutes gebracht;
und was ist gleichzeitig offen geblieben;
wo habe ich mich geärgert und wo herzlich gelacht?“

 

Mit monatlichen Bildern aus dem Weltgeschehen, den pfarrlichen Aktivitäten und mit persönlichen Halte-Stellen konnte das Jahr Revue passiert werden lassen. Die jeweils persönliche Impulsfrage andockend an den Beginn des Johannes-Evangeliums: Wo habe ich heuer in diesem gerade abgelaufenen Jahr Gegenwart Gottes in meinem eigenen Leben verspürt? Wo hat sich Gottes Wort in mir konkret verkörpert, ist durch mich für andere spürbar geworden?

 

Nach der Andacht zum Altjahrestag lud Pfarrer Dr. Slawomir Dadas die Mitarbeitenden noch zum Sektempfang in den Pfarrhof und betonte in seiner Ansprache drei Dinge, die von Kirche erwartet werden: das soziale Engagement, die Feier der Gottesdienste und Sakramente, sowie die Gemeinschaftsbildung. Gerade nach der überwundenen Corona-Pandemie ist es nun wichtig, herzlich wieder einzuladen, besonders jene, die in den letzten zwei Jahren den Kontakt zur Pfarre reduziert oder abgebrochen haben.

Wir sind dankbar für vieles, was 2022 geglückt ist.

Ein gutes neues Jahr 2023!

Text: Christoph Burgstaller
Fotos: Andrzej Gorgol

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